Zumeist einmal im Jahr treffen sich heute in zahlreichen Städten Schützenvereine oder Schützenbruderschaften zu ihren Schützenfesten, zu deren Höhepunkt ein Schießwettbewerb unter den Mitgliedern gehört. Doch wo liegen die Ursprünge dieser Volksfeste? Wann ist die Tradition der Schützenfeste entstanden? Dieser Artikel möchte die gestellten Fragen beantworten und aufzeigen, dass die Geschichte der Schützenfeste bis ins Mittelalter zurückreicht. Denn spätestens im 15./16. Jahrhundert war das Papageienschießen um Pfingsten, bei dem in den meisten Fällen ein bunter, papageienartiger, hölzerner Vogel von einer Stange geschossen werden musste, eins der wichtigsten bürgerlichen Feste nach der Fastnacht, das vor allem in den größeren Städten Nordeuropas weit verbreitet war.
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| Darstellung eines Papageienschießens aus dem 16. Jahrhundert https://fr.wikipedia.org/wiki/Papegai#/media/File:Jeu_du_papegay_en_Anjou.jpg |



